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 EINE FESTUNG

 DES LICHTS

 Die Umwandlung

in  in der Kreuzfahrer-Zeit (12. Jh.)

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EINE FESTUNG DES LICHTS

Die Umwandlung in in der Kreuzfahrer-Zeit (12. Jh.)

Der dritte Abschnitt illustriert uns die Umwandlungen, die das Gebäude zu Zeiten der Kreuzzüge erhalten hat.

Zu den wichtigsten Eingriffen gehört in diesem Zusammenhang die Errichtung der Festung, die neue Pilgerflüsse aus dem Westen aufnehmen sollte, aber vor allem die Dekoration eines Großteils der Säulen des Mittelschiffs und die vollständige Überarbeitung der Mosaikverzierungen, die mit ihren „Teppichen“ aus Gold, Perlmutt und Glaspaste die gesamte obere Wand ausfüllten.

Obwohl nur noch 130 der vermutlich circa 2000 qm Mosaikfläche auf uns gekommen sind, spricht ihre Schönheit Bände über die Frömmigkeit, die sich im Laufe des Mittelalters entwickelt hatte und zu einer echten Wiedergeburt von Bethlehem führte.

„Dieses bleiüberdachte Gotteshaus ist wunderschon. Seine Säulen mit Architraven und Kapitellen sind von edelstem Marmor und auch der Fußboden ist damit verkleidet. Die Wände sind mit Gold, Silber und in verschiedenen Farben verziert, und im Allgemeinen ist das Gebäude mit jeder erdenklichen Art Kunst kostbar ausgeschmückt.”
Thietmar, 1217